Presse-Information

 

 

Sieger und Gewinner

30. Bundes.Festival.Film. in Mainz geht mit glanzvoller Preisverleihung am Samstagabend zu Ende, 11 Hauptpreise und 16 Auszeichnungen an die ‚Besten der Besten‘ vergeben, Mainz war für drei Tage Deutschlands heimliche Filmhauptstadt

KJF, 25. Juni 2017. Am Samstagabend wurden in den Mainzer Kammerspielen die insgesamt 27 Preise (11 Hauptpreise, 16 Auszeichnungen) in den Wettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis vergeben.

Im Rahmen des Bundes.Festival.Film. fanden damit die beiden bundesweit ausgetragenen Filmwettbewerbe ihren glanzvollen Höhepunkt. Die Veranstaltung für jüngere und ältere Filmemacher gehört zu den größten und bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Das Besondere am Bundes.Festival.Film. ist die Verbindung von jugendlichen Filmteams mit Filmemachern, die über 50 Jahre alt sind. Insbesondere im Wettbewerb Deutscher Generationenfilmpreis arbeiten generationenübergreifende Teams an Themen, die für beide Altersgruppen von Relevanz sind, zusammen.

Die eingereichten Filme bilden regelmäßig die ganze Bandbreite jugendkultureller und gesellschaftspolitischer Themen ab. Während des dreitägigen Festivals wurden in Mainz nun die besten 40 aus über 800 eingereichten Filmen dieses Jahrgangs geehrt. Die über 500 Festivalgäste zeigten sich beeindruckt und begeistert von der Kreativität und der Ernsthaftigkeit der Themen, die die Filmemacher im Alter zwischen 7 und 81 Jahren vorgelegt hatten.

Grußworte – Glückwünsche – Dank
Thomas Thomer vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Vertretung von Ministerin Dr. Katarina Barley in seinem Grußwort: „Wettbewerbe und Festivals, wie diese hier in Mainz ausgetragenen, fördern die Qualität medialer Auseinandersetzungen mit der Realität maßgeblich. Speziell dem Bundes.Festival.Film. gelingt es seit nunmehr 30 Jahren, einen sinnstiftenden Ausgleich zwischen Risiken und Chancen einer Mediengesellschaft durch filmische Darstellungen zu reflektieren und damit den Medienalltag von Heranwachsenden positiv zu gestalten.“

Dr. Eva Bürgermeister, Leiterin des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF): „Es ist die erzählerische und dokumentarische Kraft des Films, die jedes Jahr Hunderte von einzigartigen, überraschenden – manchmal irritierenden und schonungslos offenen Filmen von jungen und älteren Filmemachern entstehen lässt. Die Filme beim Bundes.Festival.Film. loten Grenzen im Prozess des Heranwachsens aus, eröffnen den Machern und Zuschauern neue Perspektiven. Was Filmfestivals im Internet-Zeitalter gegenüber Plattformen wie Youtube darüber hinaus leisten, sind persönliche Begegnungen, Erfahrungsaustausch und Impulse für neue gemeinsame Filmprojekte.“

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film., zieht nach drei Festivaltagen Bilanz: „Auch wenn nicht alle Filmteams mit einem Preis ausgezeichnet werden konnten, dürfen sich alle Nominierten als Gewinner fühlen. Sie haben sich gegen eine riesige Konkurrenz aus über 800 Einsendungen durchgesetzt. Ihre Dokumentar-, Spiel- oder Animationsfilme ermöglichen einen sehr authentischen Blick in die Lebenswirklichkeit von Jung und Alt und haben auch das 30. Bundes.Festival.Film. zu einer spannenden und sehr authentischen Filmveranstaltung gemacht.“

Prominente Ehrengäste machen jungen Filmemachern Mut
Das Bundes.Festival.Film. war am Freitagmittag gestartet. Höhepunkt bildete die feierliche Preisverleihung in den Mainzer Kammerspielen, zu der auch einige ehemalige Teilnehmer und Preisträger begrüßt werden konnten, die den Sprung ins professionelle Filmgeschäft geschafft haben. Schauspieler Florian Lukas, die Regisseure Nora Fingscheidt, Felix Stienz und Sven Taddicken sowie die Drehbuchautorin Anja Flade-Kruse waren nach Mainz gekommen und zeigten sich beeindruckt von der hohen Professionalität der jungen und älteren Filmemacher.

Während einer Gesprächsrunde am Sonntagvormittag unter dem Titel „Perspektive junger Film“ berichteten sie über ihre Erfahrungen im Filmbereich. Einigkeit bei allen, dass die Teilnahme an den Medienwettbewerben des KJF und dem Bundes.Festival.Film. ihnen wertvolle Impulse für ihre berufliche Laufbahn geliefert und sie auf ihrem Weg dorthin maßgeblich unterstützt hatten. Florian Lukas: „Man braucht Möglichkeiten wie das Bundes.Festival.Film., damit man als Filmemacher ein Feedback bekommt, ob man mit seinen Erzählungen den Nerv des Publikums getroffen hat – ob die Filme Bedeutung für die Zuschauer haben.“

Die Veranstalter zeigten sich besonders zufrieden damit, dass ein wesentlicher Konzeptgedanke des Wanderfestivals – gemeinsam mit wechselnden lokalen Veranstaltern – Impulse für die weitere Arbeit vor Ort zu liefern, in Mainz aufgegangen ist. Der Dank des KJF geht deshalb an den Mainzer Co-Veranstalter medien.rlp – das Institut für Medien und Pädagogik. Das Bundes.Festival.Film. verabschiedet sich von Mainz und wird in den nächsten zwei Jahren in Hildesheim gastieren.

Publikumspreis vergeben
Neben den 27 Jurypreisen waren die Festivalgäste aufgerufen, ihren Favoriten aus allen Filmbeiträgen des Veranstaltungswochenendes zu wählen und einen Publikumspreis zu vergeben. Die Wahl fiel auf: „In meiner Frühlingsrolle“, von Phan Thieu Hoa Nguyen (Hildesheim, Niedersachsen, 22 Jahre, 7.38 Min.) – eine biografische Erzählung über das Aufwachsen zwischen zwei Welten – der deutschen Gesellschaft und den vietnamesischen Eltern.

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Das Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Co-Veranstalter ist das Institut medien.rlp in Mainz. Der Publikumspreis wird gestiftet von Canon.

 

Beleg/-link erbeten an:
Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)
Küppelstein 34
42857 Remscheid
drees-krampe@kjf.de

 

Festivalinformationen KJF
Thomas Hartmann
Fon 0 21 91.79 42 37
hartmann@kjf.de


Pressekontakt
Marko Junghänel
Fon 0170 / 495 17 47
junghaenel@kjf.de

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