Grußworte 2021

 

 

Christine Lambrecht | Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Christine Lambrecht | Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
© Thomas Imo/photothek

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Filmwettbewerbe, liebe Gäste des Bundes.Festival.Film.,

die 34. Ausgabe des Bundes.Festival.Film. steht bevor und wird – angesichts der aktuellen Corona-Lage – ein zweites Mal online stattfinden. Ich freue mich, dass die besten Einsendungen aus den Bundeswettbewerben „Deutscher Jugendfilmpreis“ und „Deutscher Generationsfilmpreis“ trotz widriger Umstände auch in diesem Jahr eine Bühne finden werden. Schon im vergangenen Jahr zählte das Online-Programm des Bundes.Festival.Film. rund 30.000 Zuschauende. Dieser Erfolg macht Mut und zeigt, dass die Filmkultur auch in schwierigen Zeiten überaus lebendig ist.

Ganz offensichtlich hat das hinter uns liegende Pandemiejahr Filmschaffende aller Genera­tionen nicht davon abgehalten, sich künstlerisch auszuleben. Ganze 655 Filme wurden zum Festival eingereicht, von denen nun 40 Produktionen online präsentiert werden. Das Medium Film ist und bleibt beliebt und ist vielleicht gerade jetzt bedeutender denn je. Denn Filme eröffnen Räume für andere Lebensrealitäten und beleuchten auch kritische Themen. Sie können Menschen, die in unserer Gesellschaft oft überhört werden, eine Stimme geben. Diesen Stimmen Gehör zu ver­schaffen ist dem Bundes.Festival.Film. mit Filmschaffenden aus allen Generationen ein wich­tiges Anliegen.

Das zeigen auch die aktuellen Jahresthemen „Schwarz, weiß, bunt“ und „Über Arbeit“, mit denen sich die Bundeswettbewerbe ganz nah am Puls der Zeit positionieren. So bietet das diesjährige Festival auch online einen Raum des Austausches für jung und alt, Menschen aller Hautfarben und Ethnien, Anfängerinnen und Anfänger sowie Profis.

Bedanken möchte ich mich bei allen Teilnehmenden für ihre aufwändige Arbeit und die viel­fältigen Beiträge. Ebenso danke ich dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum, dem Medienprojekt Wuppertal, dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den zahlreichen weiteren Partner-Institutionen, die diese Veranstaltung mit ermöglichen. Euch und Ihnen allen wünsche ich viel Spaß bei den Filmen und ein anregendes sowie bereicherndes Film-Festival.

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Lambrecht
(Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Dr. Joachim Stamp | stellvertretender Ministerpräsident NRW

Dr. Joachim Stamp (stellv. Ministerpräsident NRW)

Liebe Filmemacherinnen und Filmemacher,
liebe Gäste des Bundes.Festival.Film.,

das Konzept des Bundes.Festival.Film. ist wohl einzigartig. Denn mit dem Deutschen Jugendfilmpreis und dem Deutschen Generationenfilmpreis präsentiert das Bundes.Festival.Film. die Produktionen junger und älterer Filmemacherinnen und Filmemacher. Es schafft so einen Raum für die Begegnung aller Altersgruppen.

Zum Konzept des Festivals gehört, dass es regelmäßig seinen Standort wechselt, um ein immer wieder neues, besonderes Erlebnis entstehen zu lassen. Deshalb gastiert das Bundes.Festival.Film. nun zum zweiten und damit letzten Mal in Wuppertal, und erneut stehen die Veranstalter vor der Herausforderung, das Festival vor dem Hintergrund der Pandemie digital umzusetzen.

Nach mehr als einem vom Corona-Virus geprägten Jahr wissen wir, dass die Kulturbranche ganz besonders unter den pandemiebedingten Einschränkungen leidet. Theater, Konzertsäle und Kinos waren geschlossen, und Veranstaltungen mit vielen Besucherinnen und Besuchern sind lange Monate kaum vorstellbar gewesen. Die Sehnsucht nach kulturellen Ereignissen ist groß, mehr denn je spüren wir in allen Altersgruppen und insbesondere bei jungen Menschen, wie sehr Kunst und Kultur zu einem lebenswerten Leben beitragen.

Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass das Bundes.Festival.Film. trotz aller Einschränkungen auch in diesem Jahr stattfinden kann. Denn es bietet jungen wie älteren Filmemacherinnen und Filmemachern eine Plattform für ihre Leidenschaft, und es bietet uns als Zuschauerinnen und Zuschauern ein einzigartiges und vielfältiges Online-Filmprogramm.

Ich wünsche allen teilnehmenden Filmemacherinnen und Filmemachern, dass ihre Produktionen auch in diesem Jahr ihr Online-Publikum erreichen werden. Der von meinem Ministerium gestiftete und mit 1.000 Euro dotierte Publikumspreis schafft hierfür hoffentlich einen weiteren Anreiz.

Nicht zuletzt gratuliere ich allen Nominierten zu ihrer großartigen filmischen Arbeit und wünsche allen Besucherinnen und Besuchern des Bundes.Festival.Film. viel Spaß und inspirierende Momente bei diesem besonderen Filmevent.

Dr. Joachim Stamp
(Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen)

 

Dr. Uwe Schneidewind | Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Dr. Uwe Schneidewind | Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
© Wolf Sondermann

Liebe Filmemacher*innen,
liebe Gäste des 34. Bundes.Festival.Film.,

die Arbeit von Filmschaffenden ist ein entscheidendes und lebendiges Merkmal für eine vielfältige und reflektierte Stadtgesellschaft. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir hier in Wuppertal mit dem Medienprojekt Wuppertal seit vielen Jahren den jungen Film fördern und nun bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Bundes.Festival.Film. sind.

Die Umsetzung einer eigenen Filmproduktion ist eine Riesenchance, um eigene Talente zu entdecken und diese in einem Produkt festzuhalten, das dann hier beim Bundes.Festival.Film. sein Publikum findet. Filme sind aber auch für die Gesellschaft insgesamt ein überaus wichtiges Instrument. Gerade in der Politik und in den politischen Debatten sind oft nur wenige Perspektiven dominant. Eine Veranstaltung wie das Bundes.Festival.Film. gibt uns die Möglichkeit, auch aus anderen Perspektiven auf die Welt zu schauen. Das ist ein großer gesellschaftspolitischer Gewinn für alle.

Ganz besonders freue ich mich über die Wahl des Jahresthemas „Schwarz, weiß, bunt“ beim Deutschen Jugendfilmpreis, denn als Bürgermeister einer Stadt, in der Menschen aus über 100 Nationen leben, liegt mir das Thema Vielfalt sehr am Herzen. Wir arbeiten hier aktiv daran, ein diskriminierungsfreies Wuppertal zu gestalten. Dahinter steckt die Idee, jeden einzelnen Menschen in seiner Individualität, in seinen Möglichkeiten zu sehen, anstatt ihn auf irgendwelche äußeren Merkmale, seine Herkunft oder seine geschlechtliche Orientierung zu reduzieren. Ich freue mich, dass sich diese Perspektive auch im diesjährigen Festivalprogramm widerspiegelt.

Mein Dank geht an alle Mitarbeiter*innen des Festivals, besonders aber an das Team des Medienprojekt Wuppertal, das in dieser Stadt seit vielen Jahren eine besondere und sehr wertvolle Arbeit im Bereich der Filmbildung leistet und so immer wieder zeigt, dass Wuppertal ein guter Ort für Filmkultur ist. Das 34. Bundes.Festival.Film. markiert dabei einen besonderen Höhepunkt. Als Zuschauer*innen wünsche ich Ihnen viel Vergnügen mit dem Programm, als Filmemacher*innen drücke ich Ihnen die Daumen für die abschließende Preisverleihung.

Dr. Uwe Schneidewind
(Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal)